Ich reime individuell und manchmal sogar originell

Gedichte aller Art, von mir für Alle

Hier findet ihr inzwischen mehr als 140 von mir selbst gereimte und vor allem moderne Gedichte, die ich für eine bessere Übersicht in verschiedene Kategorien aufgeteilt habe. Die Bandbreite reicht dabei von lustig bis besinnlich, von Liebe über Geburtstage und verschiedene Fest- und Feiertage, wie z. B. Ostern, Weihnachten oder Neujahr. Berühmte Gedichte bekannter Dichter wie Goethe, Schiller, Fontane, Rilke, etc. findet ihr hier definitiv nicht.


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Kategorien bisher


Einige moderne Gedichte die in keine Kategorie passen


Das Gedicht der Dichter

Es war in der Schulzeit und auch nebenbei,

da hört ich, dass Goethe ein Dichter sei.

Er schrieb die Ballade „Der Erlkönig“ auf

und verfasste Gedichte, damals zuhauf.


Auch Schiller war mir seitdem bekannt,

hat eine Ballade „Die Bürgschaft“ genannt.

Sie ist wirklich spannend, die wilde Geschicht,

zum Glück sieht man darin den Erlkönig nicht.


Doch von wem „John Maynard“ eigentlich war,

das war mir lange Jahre nicht klar.

Fontane schrieb es, er heisst Theodor,

dramatisch klingt mir das Gedicht noch im Ohr.


Ein recht kleines Gedicht, voll Humor und Pein,

soll von Wilhelm Busch verfasst worden sein:

„Es sitzt ein Vogel auf dem Leim“

Ich kann ihn auswendig, diesen Reim.


Und schließlich Heinz Erhardt, sprach "Noch’n Gedicht",

ich erinnere mich, wie im Fernsehn er spricht.

Sein Humor, seine Art, haben mir gut gefallen,

doch nicht allein mir, sondern sicher fast Allen.


Doch wo bleibe ich, in diesem Gedicht?

Verstehe, ich bin nur ein kleines Licht.

Verdiene mit Dichten auch leider kein Geld,

doch freu mich natürlich, wenn es euch gefällt.


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de


Anmerkung: Mit freundlicher, aber unbewusster Unterstützung von Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller, Theodor Fontane, Wilhelm Busch und Heinz Erhardt


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Der Erlkönig (modern)

Wer fährt mit dem Auto durch Nacht und Wind,

es ist der Vater mit seinem Kind.

Die Straßen, die sind leer und frei,

man sieht nicht mal die Polizei.


„Mein Sohn, was machst Du Dir solche Sorgen,

wir sind bald schon zu Haus und nicht erst am Morgen.“

„Doch Vater, ich fürchte, dann ist es zu spät,

wenn das was ich sehe so weitergeht.


Ich seh doch, sie schwindet, die eigene Kraft,

und ich glaube nicht, dass er es noch schafft.

Er wird immer schwächer, mit jeder Minute,

kennst Du denn nicht doch eine schnellere Route?“


„Mein Sohn, wir fahren die schnellste Strecke,

die Autobahn kommt nach der nächsten Ecke.

Sobald wir dort sind, da gebe ich Gas,

das ist nicht nur schnell, das macht auch noch Spaß.“


Dann rasen sie über die Autobahn,

der Vater ist selten so schnell gefahrn.

Doch plötzlich der Sohn auf der Rückbank schreit:

„Wir schaffen es nicht, es ist noch zu weit.


Hätten wir vorher doch aufgepasst,

dann hätten wir nicht diese große Last.“

Doch es hilft ja nicht sich das jetzt zu sagen,

während sie schnell über die Autobahn jagen.


Die Abfahrt genommen noch 900 Meter,

nur noch 2 Minuten und sicher nicht später.

Die Erle erkennt man jetzt schon vor dem Haus,

sie sieht imposant wie ein König aus.


Hinein in die Einfahrt, den Motor aus,

die Autotür der Vater reißt auf.

Die Augen des Sohnes vor Tränen ganz rot,

in seinen Händen das Smartphone: der Akku ist tot.


(Epilog / Nachwort)


Das Drama ist, es fehlt ihm die PIN,

so macht das Laden ja auch nicht viel Sinn.

Das Handy nun in der Ecke liegt,

bis er eine neue PIN endlich kriegt.


Drum sieh stets auf den Akkustand,

hab Ladekabel eins zur Hand

und Strom den sollte es auch immer geben,

dann bleibt Dein Handy ganz sicher am Leben.


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de (2021)


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Der Regen

Der Regen stürzt auf's Meer herab, 

er prasselt auf die Wogen,

doch scheint die Sonne noch dazu,

gibt's einen Regenbogen.


Auf Regen folgt stets Sonnenschein,

drauf kann man sich verlassen

und trocknet schließlich jede Spur,

der Regenwassermassen. 


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de


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Gedichte

Ich schreibe wirklich gern Gedichte,

erzähl dabei meist ‘ne Geschichte.

Wird's dann mal länger, ist's nicht schade,

dann nennt sich das Gedicht Ballade.


Meist ist es spannend, mit Humor

und mal kommt Liebe auch drin vor.

Das kann dann sehr romantisch werden,

mit Blumen, Wiesen und mit Pferden.


Doch Spannung mit ein bisschen Witz,

dass sind für mich die größten Hits.

Da macht das Reimen mich ganz froh;

den Leser hoff ich ebenso.


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de


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Entstehung dieser Internetseite mit Gedichten

Als ich im Jahr 2020, dank Corona, mit meinen Internetseiten zu den Themen Urlaub und Freizeit nichts mehr verdienen konnte, ist mir zufällig ein altes Ringbuch in die Hände gefallen. Darin hatte ich zahlreiche meiner Gedichte aus den Jahren 1988 - 1997 fein säuberlich abgeheftet. Nachdem ich in den Jahren danach immer mal wieder etwas zu bestimmten Anlässen gereimt hatte, beschloss ich meine heimliche Leidenschaft wieder aktiver auszuleben und so entstanden inzwischen mehr als 120 zwar (noch) nicht berühmte, aber dafür neue und moderne Gedichte und Reime. Diese wurden zunächst auf meiner Seite sprueche-gruesse.de veröffentlicht und sind seit Juli 2022 hier zu finden.

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