Ich reime individuell und manchmal sogar originell

Weihnachtsgedichte lustig 2022 - lustige Gedichte zu Weihnachten 2022

Es muss nicht immer besinnlich sein, in der Weihnachtszeit und so sind natürlich auch moderne Weihnachtsgedichte die lustig sind beliebt. Ich habe davon einige geschrieben, wobei ich diese teilweise auch in der Rubrik Weihnachtsgedichte kurz eingeordnet habe.


Ihr werdet schnell feststellen, das meine Gedichte zu Weihnachten 2022 nicht nur lustig und modern sind, sondern auch nicht so ganz normal, von der Denkweise her. Ich hoffe, dass ist für euch nicht negativ, denn originell darf es doch ruhig mal sein, oder?


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Weihnachtsgedichte lustig 2022 in der Übersicht

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Der Christbaum
An Weihnachten, schön anzuschaun,
ist ein geschmückter Tannenbaum.
Im Wohnzimmer, da soll er stehn,
damit ihn alle ganz oft sehn.

 

Der Christbaumständer steht bereit,
das Ausrichten, das kostet Zeit.
Mal steht der Baum ein bisschen krumm
und dann ganz plötzlich falsch herum.

 

Die schöne Seite zeigt ins Eck
und vorne sind die Zweige weg,
doch schließlich dann, nach langer Zeit
steht er zum Schmücken dort bereit.

 

Der Christbaum sticht, der Vater flucht:
„Wer hat denn den bloß ausgesucht?
Das ist ne Fichte, keine Tanne!“
Das war ein Fehlkauf, so ne Panne.

 

Nun komm‘ die Lichter auf den Baum,
beleuchtet ist er dann ein Traum.
Doch, die Lichterkette reicht nicht aus,
das sieht jetzt recht erbärmlich aus.

 

Es wird noch mal von Vorn begonnen,
viel Zeit ist nun auch schon verronnen.
Dann endlich sind die Lichter bereit,
das wurde ja auch wirklich Zeit.

 

Nun geht es mit den Kugeln weiter,
zum Glück geht das ganz ohne Leiter.
Die Mutter dirigiert beim Schmücken:
„Hier, da und dort, gibt es noch Lücken“

 

So wird noch Vieles angehängt,
die Mutter Vaters Arme lenkt.
Dann endlich ist das Werk vollbracht,
der Christbaumschmuck ist angebracht.

 

Der Baum erstrahlt im Lichterschein,
er könnte gar nicht schöner sein.
Ganz festlich ist’s im Haus nun drinnen,
die Weihnachtstage könn' beginnen.

 

Die Mutter strahlt, der Vater lacht:
„Na, ham wir das nicht gut gemacht?“
Doch mal ganz ehrlich, ist doch wahr,
zum Glück ist Ruh jetzt, für ein Jahr.

 

© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de


Alternativ als letzter Absatz:


Die Mutter strahlt, der Vater lacht:
„Na, ham  wir das nicht gut gemacht?
Denn nur dank Teamwork, man kann's sehn,
ist unser Christbaum wunderschön."

 

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Oh Tannenbaum

Oh Tannenbaum, Oh Tannenbaum,

wie grün sind Deine Blätter?

Ich kann sie gar nicht richtig sehn,

vor Baumschmuck und Lametta.

 

Die Kugeln, die sind gut verteilt,

an Deinen grünen Zweigen,

so dass sie sich, durch das Gewicht,

schon stark nach unten neigen.

 

Die Lichterkette sorgt für Glanz,

sie wickelt Dich ganz ein,

so stehst Du dann bei Dunkelheit,

im sanften Lichterschein.

 

Die Krippe ist auch aufgebaut,

dort unter Deinen Zweigen,

denn sie soll ja das Jesuskind,

am Weihnachtstage zeigen.

 

Doch leider kann man sie nicht sehn,

warum, kann man sich denken,

denn sie ist völlig zugebaut,

von ganz vielen Geschenken.

 

Doch trotzdem bist Du, Tannenbaum,

für uns heute der Held,

weil ohne Dich, das Weihnachtsfest,

uns nicht so gut gefällt.

 

© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de

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Das Aussehen von Christkind & Weihnachtsmann

Wir wünschen euch auch dieses Jahr,

ein Weihnachtsfest wie’s immer war.

Den Weihnachtsmann mit weißem Bart,

das Christkind lockig, blond und zart.

 

Nicht auszudenken, wär’s andersrum,

der Weihnachtsmann stünde im Nachthemd rum.

Mit blonden Locken, statt weißem Bart,

der würde erfrieren, bei der Schlittenfahrt.

 

Das Christkind dagegen, mit Bart im Gesicht,

verschwände unter des Mantels Gewicht.

Die Kinder würde es auch sehr erschrecken,

so dass sich diese wohl ganz schnell verstecken.

 

Drum hoffen wir einfach, dass alles so bleibt

und sich jeder im üblichen Anblick zeigt.

Damit das Weihnachtsfest auch wirklich gelingt,

egal wer uns dann die Geschenke bringt.

 

© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de

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Wunder der Weihnachtszeit

Jedes Jahr zur Weihnachtszeit,

geschieht ein Wunder, drum seid bereit.

Genau genommen schon ab September,

in Supermärkten gar vieler Länder.

 

Es verwandeln sich Dinge in Kostbarkeiten,

die man sonst so nicht isst, in anderen Zeiten.

Selbst Dinge die sonst so hart sind wie Stein,

steckt man in den Mund, denn sie schmecken fein.

 

Da wären zum Beispiel Dominosteine,

zum Domino spielen benutzt man nun keine.

Stattdessen werden sie gerne verzehrt,

vor allem zartbitter sind sie begehrt.

 

Der Nikolaus und der Weihnachtsmann,

sind plötzlich so klein, dass man reinbeißen kann.

Die meisten davon sind innen ganz hohl,

mit Schokolade umhüllt mag ein Jeder sie wohl.

 

Kartoffeln sind plötzlich aus Marzipan,

so dass man fast nicht widerstehen kann.

Aus Marzipan ist nun auch das Brot,

es besteht nicht mehr nur aus Korn und Schrot.

 

Die Herzen dagegen sind aus Schokolade,

gefüllt mit Lebkuchen und Marmelade.

Aus Lebkuchen baut man nun auch jedes Haus,

das sieht dann auch wirklich zum Anbeißen aus.

 

Auch auf ein Plätzchen sollte man sich nicht setzen,

davon würde nichts bleiben außer Krümeln als Resten.

Und einen Stollen den muss man nicht graben,

sondern kann ihn ganz frisch auf dem Teller haben.

 

Ihr seht diese Zeit, die ist voller Wunder,

sogar viele Bäuche die werden nun runder.

Doch das ist egal, denn eines ist klar,

die Weihnachtszeit ist nur einmal im Jahr.

 

© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de

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Du, Weihnachtsmann

Du, Weihnachtsmann, wenn Du mich liebst,

Du sicher mir Geschenke gibst.

Du hörtest sicher, brav ich war,

was sicher keine Fake News war.


Hab ich mal etwas nicht gemacht,

hab ich wohl grad nicht dran gedacht.

Da brauchen wir nicht diskutieren,

das kann ja schließlich mal passieren.


Ich hab geholfen, ziemlich oft,

obwohl die Mama hat gehofft,

dass ich mehr von alleine mache:

Entschuldige, dass ich jetzt lache.


Ich bin doch schließlich noch so klein,

weiß nie wann ich kann hilfreich sein.

Verkriech mich, wenn ich Arbeit sehe,

damit ich nicht im Wege stehe.


Doch eins versprech ich Weihnachtsmann,

bei den Geschenken pack ich an.

Bring in mein Zimmer sie geschwind,

damit sie aus dem Wege sind.


Dann störn sie nicht vorm Weihnachtsbaum,

belegen unnütz Platz im Raum.

Das ist’s wovon die Mama träumt:

Hab meine Sachen aufgeräumt.


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de

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Gedicht für den Weihnachtsmann

Bitte lieber Weihnachtsmann,

hör Dir mein Gedicht kurz an.

Ich trage es Dir ganz schnell vor,

drum bitte ich Dich, sei ganz Ohr:


Ich bin stets lieb und immer brav,

zwar nicht am Tag, doch wenn ich schlaf.

Das ist doch wirklich nett von mir,

hätt gern Geschenke nun von Dir.


Das war es schon, nun kannst Du gehn,

doch lass meine Geschenke stehn.

Wir sehn uns dann im nächsten Jahr,

wenn wieder lieb und brav ich war.


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de

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