Ich reime individuell und manchmal sogar originell

Gedichte für Kinder

In dieser Kategorie ist mir die Zuordnung teilweise nicht so leicht gefallen, denn es gibt von mir zwar ganz eindeutige, lustige Gedichte für Kinder, aber diese finden fast alle auch für Erwachsene lustig. Manche davon sind auch nur unterhaltsam und darüber hinaus gibt es in anderen Kategorien auch noch einige, die genauso gut in diese Kategorie passen würden. Aber z. B. ein Weihnachtsgedicht gehört natürlich in erster Linie auf die Seite Weihnachtsgedichte, auch wenn es ideal für Kinder ist. Deshalb schaut euch ruhig auch in anderen Kategorien um. 


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Gedichte für Kinder in der Übersicht


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Im Prinzip sind meine Gedichte für Kinder natürlich genauso für Erwachsene, wie z. B. die nachfolgende Ballade (so kann man das Gedicht wohl nennen), die von einem Prinz und einem Drachen handelt und aus einem Märchen oder einem Fantasy Roman stammen könnte.


Der Drache und der Prinz

Als man einst in einer Zeit sich befand,

in der Drachen herrschten über das Land,

bekämpften mit Waffen sie zahlreiche Ritter,

doch das Ende von ihnen war meistens sehr bitter.


Die Drachen verbreiteten Feuer und Schrecken,

das einfache Volk musste sich oft verstecken.

Die Menschen fürchteten stets um ihr Leben,

einen Ausweg für sie schien es niemals zu geben.


Doch eines Tages, ritt ein Prinz durch den Wald

und gelangte dabei an einen riesigen Spalt.

Dieser hielt einen Drachen gefangen,

der konnte hinaus nicht gelangen.


Er steckte voll Schmerz zwischen Felsen fest,

von all seiner Kraft blieb ihm nur noch ein Rest.

Nun wartete er still auf sein Ende

und der Prinz nahm sein Schwert in die Hände.


So trat denn der Prinz nah an ihn heran,

doch berührte mit Vorsicht den Drachen er dann

und plötzlich da waren sie, so wie es scheint,

mit Geist und mit Seele gemeinsam vereint.


Der Moment dauerte nur zwei Sekunden,

doch gefühlt waren es ganz viele Stunden.

Mit des Anderen Augen sahen sie kurz die Welt

und das keinem von Beiden das Töten gefällt.


Da fasste der Prinz den gewagten Entschluss,

dass der Drache heut sicher nicht sterben muss

und begann mit der Streitaxt und ganzer Kraft,

den Spalt zu verbreitern, bis er es geschafft.


Dem Drachen schien Hoffnung mehr Kraft zu verleihen

so konnte er ganz aus dem Spalt sich befreien.

Er reckte und streckte gleich all seine Glieder

und kam zu Kräften nun langsam auch wieder.


Er sprach: „Lieber Prinz, vielmals dank ich Dir!

Ich dachte zuerst, dass Du das Leben nimmst mir.

Doch als wir verbunden, sah ich in Deinem Herz,

dass auch Du so sehr leidest wegen Tod und auch Schmerz.


Wir Drachen, wir setzen uns auch nur zur Wehr,

denn jedes Jahr tötet ihr von uns noch mehr.

So lass uns doch Frieden schließen sofort

und die Kunde verbreiten an jedem Ort.


Meine Brüder, die werden Dein Volk nicht mehr jagen,

ich werde es ihnen heute noch sagen.

Doch im Gegenzug bitte ich Dich zu versprechen,

den Frieden mit uns auch nicht mehr zu brechen.“


Da sagte der Prinz: „So soll es geschehen.

Niemand soll auf Jagd nach Drachen mehr gehen.

Mein Vater ist König, er sitzt auf dem Thron,

er wird es befehlen, ich schwör‘ s als sein Sohn.“


So geschah es tatsächlich nach hunderten Jahren,

dass Menschen und Drachen keine Feinde mehr waren.

Die Achtung des Prinzen vor des Drachens Leben,

hatte dem Frieden letztendlich eine Chance gegeben.


Auch später, als König traf er oft noch den Drachen,

seinen guten Freund zum Reden und Lachen.

Die Menschen sie lebten nun friedlich und froh

und den Letzten der Drachen ging es ebenfalls so.


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de (Gedichte für Kinder)

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Mutmacher Gedichte für Kinder

Angst vorm Zahnarzt haben zwar manchmal auch Erwachsene, aber vor allem Kinder sind teilweise sehr ängstlich. Als ich letztens bei meiner Zahnärztin im Wartezimmer saß, war ich der Meinung, dass man bei ihr gar keine Angst haben muss und habe gleich zwei Mutmacher Gedichte für Kinder geschrieben. Sie unterscheiden sich aber nur ein bisschen, denn es gibt ja den Zahnarzt und die Zahnärztin und da muss man unterschiedlich schreiben und reimen.


Der Zahnarzt (Gedicht)

Der Zahnarzt ist ein netter Mann,

der Zähne reparieren kann.

Hast Du ein Loch in einem Zahn,

schaut er sich das ganz gründlich an.


Er reinigt Zahn und Loch sehr gut,

das ist es was er immer tut.

Vielleicht muss er auch etwas bohren,

das hörst Du dann mit Deinen Ohren.


Doch wenn er dann das Loch verschließt,

so dass Du davon nichts mehr siehst,

dann ist der Zahn wieder okay

und tut auch garantiert nicht weh.


Danach kannst Du zurück nach Haus,

Dein Zahn sieht wieder super aus.

Meist kannst Du auch gleich wieder essen,

doch: Zähne putzen nicht vergessen!


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de (Gedichte für Kinder)

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Die Zahnärztin (Gedicht)

Die Zahnärztin, die nette Frau,

prüft Deine Zähne ganz genau.

Hast Du ein Loch in einem Zahn,

schaut sie sich das ganz gründlich an.


Sie reinigt Zahn und Loch sehr gut,

das ist es was sie immer tut.

Vielleicht muss sie auch etwas bohren,

das hörst Du dann mit Deinen Ohren.


Doch wenn sie dann das Loch verschließt,

so dass Du davon nichts mehr siehst,

dann ist der Zahn wieder okay

und tut auch garantiert nicht weh.


Danach kannst Du zurück nach Haus,

Dein Zahn sieht wieder super aus.

Meist kannst Du auch gleich wieder essen,

doch: Zähne putzen nicht vergessen!


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de (Gedichte für Kinder)

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Auch die nächsten meiner Gedichte für Kinder dürft ihr Erwachsenen ruhig lesen. Die sind natürlich auch für euch geeignet ;-)


Der Eindringling

Es ist spät abends, kurz nach elf,

ich bin allein zuhaus;

der Blick durchs Fenster zeigt mir grad:

Es sieht sehr finster aus.


Ich habe Durst und geh deshalb

in meine Küche rein;

da hör ich plötzlich etwas klirrn;

Hier muss doch jemand sein!


Ich lausche, doch ich kann nichts hörn,

ich hab mich wohl geirrt;

die Einsamkeit im dunklen Haus,

die hat mich wohl verwirrt.


Da ist es wieder und ich weiß,

dass da noch jemand ist.

Ich frage mich: "Was soll ich tun?"

und greif zu einer List.


Ich stell mich hintern Küchenschrank

und warte aufgeregt,

dass sich die weiße Küchentür

ganz vorsichtig bewegt ...


Bewaffnet hab ich mich derzeit,

mit einem Nudelholz;

Ich hoffe nur der Eindringling

trägt keine schweren Colts.


Da öffnet sich die Tür 'nen Spalt

und ich schlag kräftig zu;

ich schlag ins Leere und ich denk,

das gibts' doch nicht, nanu.


Ich mache Licht und seh mich um

und als ich grad so schau,

da hör ich plötzlich neben mir

ein ängstliches "Miau".


Ein kleines Kätzchen, noch sehr jung,

schaut mich erschrocken an;

sie sieht ziemlich verwahrlost aus,

dass sie ei(ne)m Leid tun kann.


Ich gab ihr etwas Wasser gleich

und schau woher sie kam,

so merk ich auch, dass sie den Weg

durchs Kellerfenster nahm.


Ich mach es zu und bin sehr froh,

dass es ein Tier nur war;

ein Einbrecher hätt's auch sein könn,

das wird mir plötzlich klar.


Von jetzt an pass ich besser auf

und mache dicht das Haus,

sonst raubt mich eines Tages noch

ein schlimmer Gauner aus.


© Guido Lehmann, Guidos-Gedichte.de (1988; Gedichte für Kinder)

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Das waren sie also, meine Gedichte für Kinder und Erwachsene, zumindest in dieser Kategorie. Ihr findet weitere davon auch noch in anderen Kategorien wie Ostergedichte, Herbstgedichte, Nikolausgedichte, etc.

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